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Die Grünen Bananen haben am 26. Januar ihr Theaterprojekt „Der Fallschirm – Was heißt hier Menschen-Rechte?“ zum zweiten Mal im Kultur-Zentrum danziger50 aufgeführt. Mit 71 Zuschauer*innen war der Saal prall gefüllt. Nachdem wir alle Stühle aufgebaut hatten, die wir bekommen konnten.

Die Schauspieler*innen spielten eine neue Szene zum Thema Mobbing am Arbeitsplatz: Im Internet gibt es plötzlich ein Nacktfoto vom Chef! Nun gibt es richtig Ärger. Zuerst weiß niemand, wer es war. Eine Frau hat es heimlich aufgenommen und veröffentlicht. Das ist nicht erlaubt, das verletzt die Persönlichkeitsrechte des Chefs. Warum hat sie das getan? Die Antwort drauf erfährt man in der Aufführung.

Es wurde klar: Wir alle erleben Situationen, in denen die Menschen-Rechte verletzt werden. Hier bei uns in Berlin, in Deutschland und in vielen anderen Ländern.

Bei unserer Aufführung war Gudrun de Frenne von Amnesty International zu Gast. Amnesty International ist eine bekannte Organisation und überwacht die Einhaltung der Menschen-Rechte auf der ganzen Welt. Sie protestieren, wenn die Menschen-Rechte nicht eingehalten werden.

Nach der Aufführung gab es eine Diskussion mit dem Publikum. Frau de Frenne konnte uns viele Fragen beantworten. Zum Beispiel erzählte sie, dass die Menschen-Rechte bald nach dem 2. Weltkrieg 1948 aufgeschrieben wurden. Sie wurden auch im deutschen Grundgesetz mit berücksichtigt. Diese Menschen-Rechte gelten somit für uns alle in Deutschland, egal wo wir herkommen – aber auch in allen anderen Ländern.

Frau de Frenne lud alle ein, einmal in einem der vielen Amnesty International Büros vorbeizuschauen. Eines davon ist in der Greifswalder Straße 4. Hier könnt auch Ihr hingehen, Fragen stellen oder sagen, wenn ein Menschen-Recht verletzt wurde. Mehr steht im Internet auf der Homepage www.amnesty-bb.de.

Eine Frage blieb allerdings unbeantwortet:
Wann sind Eure nächsten Aufführungen?
Das ist zurzeit noch offen, aber Sie finden alle unsere Termine auf unserer Homepage www.die-grünen-bananen.de.

Fotos: Archiv berliner STARThilfe e.V.